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Fisch ist häufig für seine gesundheitsförderlichen Eigenschaften bekannt. Eine neue Studie warnt jedoch vor dem vermeintlich gesunden Nahrungsmittel: Ein hoher Fischkonsum erhöhe das Hautkrebsrisiko deutlich.

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Im Juni 2022 wurde die gross angelegte, US-amerikanische Studie NIH-AARP Diet and Health Study veröffentlicht. In der Studie wurden 491’367 ProbandInnen über einen Zeitraum von über 15 Jahren hinsichtlich ihres Fischkonsums und der Entstehung von Hautkrebs untersucht.

Die Studienergebnisse sind eindeutig: Gemäss den ForscherInnen besteht ein klarer Zusammenhang zwischen einem hohen Fischkonsum und der Entstehung eines Melanoms – dem sogenannten dunklen Hautkrebs. Auch der Konsum von «gesundem Fisch» wie Thunfisch sei problematisch. Bereits ein täglicher Konsum von 14 Gramm Thunfisch pro Tag erhöhe das Hautkrebsrisiko um 20%. Allgemein erhöhe der Konsum von 43 Gramm Fisch pro Tag das Risiko, an einem Melanom zu erkranken, um 22%.

Der genaue Entstehungsmechanismus von Hautkrebs sei nicht abschliessend geklärt. Allerdings stehe Quecksilber unter Verdacht, für das erhöhte Risiko verantwortlich zu sein. Das wäre nicht verwunderlich, denn von allen Nahrungsmitteln haben Fische die höchste Konzentration an Giftstoffen bzw. Schwermetallen.